
Resilienz leicht erleben – 15 Jahre Angewandte Resilienzförderung
Resilienz leicht erleben – Die Pionierarbeit
Resilienz leicht erleben – Die Aufklärungsphase
Resilienz leicht erleben – Die Entwicklungsarbeit
Resilienz leicht erleben – Corona als Katalysator
Resilienz leicht erleben – Mit dem RZT Ready to FLOW
15 Jahre Angewandte Resilienzförderung
Wie das Resilienz-Zirkel-Training (RZT®) entstand – und warum es heute aktueller ist denn je.
Resilienz ist schon lange kein Trend mehr und auch kein neues Buzzword im Markt der Weiterbildungen. Für mich ist Resilienz seit über 30 Jahren eine stille, kraftvolle innere Bewegung – ein Moment der Entwicklung, der immer da ist, der immer seine Zeit braucht. Einhergehend mit Tiefe, Erfahrung und vor allem: Geduld.
Die Wurzeln der Resilienzförderung
Als ich 1992 meine Arbeit als systemisch-integrativer Coach begann, war mein Interesse an Gesundheitsförderung nicht nur fachlich motiviert, sondern auch persönlich. Mitte der 90er-Jahre formulierte die WHO ihre „Life Skills“. Martin Seligman verband positive Psychologie mit Resilienzforschung.
Emmy Werner beendete Ende der 90er Jahre ihre Langzeitstudie über Kinder, die trotz widrigster Umstände stark blieben. Mich berührte die zentrale Frage tief: Was hält Menschen innerlich gesund – auch unter Druck, in Krisen, im Chaos?
Auch Aaron Antonovsky, Vater des Salutogenese-Konzepts, stellte Perspektiven auf den Kopf - weg vom Krankheitsdenken, hin zur Frage: Was macht uns stark? Sein Kohärenzgefühl – Verstehbarkeit, Sinnhaftigkeit und Handhabbarkeit –
ist für mich bis heute ein Grundpfeiler jeder Resilienzförderung.
Weitere Resilienz-Piomiere
Ende der 90er – lange vor „New Work“, „VUCA“ oder „Resilienz-Barometern“ – war Resilienz ein Randthema. Kaum jemand sprach im deutschsprachigen Raum von systemischer Resilienz, von organisationaler Anpassungsfähigkeit oder gar von Angewandter Improvisation.
Und doch gab es vereinzelte Pioniere:
- Emmy Werner mit dem Konzept der Nachreifung durch Bewältigung
- C.S. Holling mit seinem Adaptive Cycle
- Weick & Sutcliffe mit Managing the Unexpected
Auf meinem eigenen Resilienz-Weg, begleiteten mich seit Beginn der 90 Jahre die Methoden aus der Angewandte Improvisation und meine erste Entwicklung, das Balance-Acting-System (basy®).
Applied Improvisation trifft Resilienz
2008 begann ich, meine Arbeit mit Applied Improvisation und meinem Balance Acting System (basy®) gezielt mit dem Resilienzbegriff zu verbinden. Das war kein spontaner Impuls – sondern ein logischer Schritt nach fast zwei Jahrzehnten Anwendung und Praxiserfahrung in der Fort- und Weiterbildung.
Ich erinnere mich an eine Kundin aus Österreich, die 2012 zu mir sagte: „Toll, dass Sie so schnell auf diesen neuen Trend reagieren!“ Ich musste schmunzeln. Denn wer 20 Jahre Pionierarbeit für schnelles Reagieren hält, hat noch nicht verstanden, wie leise und geduldig echte Entwicklung geschieht.
Die Anfänge der Aufklärungsarbeit
Als ich in den frühen 2010er-Jahren erste Keynotes und Ausbildungen zur Resilienzförderung anbot, war das Thema in Deutschland noch kaum bekannt – und wenn, dann oft mit Missverständnissen belegt. Einige orientierten sich an den sieben Resilienzfaktoren nach Reivich & Shatté, andere an dem journalistischen Konzept der „sieben Säulen“ von Michael Rampe.
Ich investierte meine Energie in die Entwicklung und Erprobung des systemisch-integrativen Resilienz-Zirkel-Trainings nach dem Bambus-Prinzip in der Praxis und vor allem in die Aufklärung:
- Was ist Resilienz wirklich?
- Wo liegt der Unterschied zwischen echter Kompetenzentwicklung und bloßem Stressmanagement?
- Wie unterscheidet sich gelebte Resilienzförderung von Toolsammlungen und Einzeltechniken?
Ich erinnere mich noch gut an eine junge Studentin, die ihre Masterarbeit über Resilienz schrieb – und nach über 100 Seiten alles auf das Thema Stressmanagement umschreiben musste. Ihr Professor fand: „Resilienz ist kein wissenschaftlicher Begriff.“ Heute ist das kaum vorstellbar. Aber damals – gerade einmal 15 Jahre her – war das Realität.
Und heute?
Heute, 2025, haben sich Märkte, Wissenschaft und Sprache gewandelt. Resilienz ist angekommen – aber der Bedarf an Tiefe, Klarheit und systemischer Professionalität ist größer denn je. Wie sind - was wir immer waren - Ready to FLOW!
Und deshalb folgt auch das RZT® auch 2015 keinem Trend, sondern einem realen Bedarf. Wir folgen weiterhin dieser tiefen, inneren Bewegung – und dem natürlichen Selbstverständnis der Resilienz: Adapt - Transform - Shift & Learn. Das RZT ist ein Framework, das in der Praxis gereift ist – und heute mehr denn je für die gestiegenen Anforderungen in der Praxis gebraucht wird.

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Ich freue mich auf unser Kennenlernen,
Deine Ella Gabriela Amann
Quick-Links RZT® Facilitator für Angewandte Resilienz
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Ella Gabriele Amann
Als langjährige Trainerin, Coach und Facilitatorin weiß ich, wie wichtig es ist, in herausfordernden Zeiten Orientierung zu geben – nicht mit schnellen Rezepten, sondern mit Haltung, Herz und Humor. Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen und Organisationen dabei, ihre Resilienz zu entdecken, zu trainieren und in echten Alltagssituationen wirksam werden zu lassen.
Ich engagiere mich seit übr 15 Jahren für eine qualitativ wertvolle Resilienz-Weiterbildung – ganz besonders dort, wo Menschen in Echtzeit lernen müssen, anderen Menschen in Transformationsprozessen begleiten, sich und anderen führen und die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten möchten. Als Gründerin der Stiftung ResilienzForum, Autorin und Entwicklerin des Resilienz-Zirkel-Trainings® (RZT®) liegt mein Fokus darauf, komplexe Zusammenhänge so zu vermitteln, dass sie verständlich, wirksam und berührbar werden.
Was mir dabei besonders wichtig ist: Resilienz darf leicht erlebt werden – weil sie dadurch nachhaltiger wirkt. Mit dem RZT® habe ich in den letzten Jahren einen systemischen, integrativen und körperorientierten Ansatz entwickelt, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Mut macht, die eigene Wirksamkeit zu erleben.
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Beiträge: Resilienzförderung mit dem RZT in der Praxis

Die Ausbildung zum RZT® Facilitator für Angewante Resilienz
Dieser Beitrag zeigt, für wen die RZT® Facilitator-Ausbildung besonders geeignet ist — und warum sie vor allem für Fachleute relevant ist, die Resilienz professionell begleiten, vermitteln und entwickeln möchten.

Resilienz lebendig trainieren mit Angewandter Improvisation
In diesem Beitrag zeigen wir, warum unser Improvisationsvermögen zu den wichtigsten Meta-Kompetenzen der Resilienz gehört, in welch enger Verbindung es zu den systemischen Resilienz Meta-Prinzipien Selbstorganisation und Agility steht.

Somatic Self-Leadership: Resilienz beginnt im Nervensystem
Dieser Beitrag zeigt, warum Resilienz heute nicht nur über Verhalten und Inhalte verstanden werden kann, sondern auch über Zustand, Präsenz, Resonanz, Selbstregulation und Nervensystem und weshalb Somatic Self-Leadership ein zentrales Element moderner Resilienzförderung ist.



