Diversität ist im RZT® eines der 8 Meta-Prinzipien der Resilienz. Sie beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Unterschiedlichkeit nicht als Bedrohung, sondern als Ressource für Anpassung, Lernen und Entwicklung zu nutzen.
Diversität zeigt sich in verschiedenen Perspektiven, Erfahrungen, Kompetenzen, Rollen, Lebensentwürfen und kulturellen Hintergründen. Resiliente Systeme sind nicht deshalb stark, weil sie homogen sind, sondern weil sie über verschiedene Zugänge zu Wahrnehmung, Problemlösung und Zukunftsgestaltung verfügen.
Im RZT® ist Diversität eng mit Kommunikation, Agilität und Selbstorganisation verbunden. Vielfalt erweitert den Handlungsspielraum eines Systems und erhöht seine Fähigkeit, mit Unsicherheit konstruktiv umzugehen.
Siehe auch
- 👉 Bambus-Prinzip
- 👉 Agilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Stabilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Ressourcen (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Kompensation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Kommunikation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Antizipation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Selbstorganisation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Organisationale Resilienz
- 👉 Meta-Prinzipien der Resilienz

Weiterführende Literatur
- Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Organisationale Resilienz
- Holling, C. S.: Resilience and Stability of Ecological Systems
- Amann, Ella Gabriele: Future Skills NOW – Kompetenzentwicklung für eine dynamische Welt
- Amann, Ella Gabriele: Micro-Inputs Resilienz – Modelle und Interventionen zur Resilienzförderung




