Kompensation ist im RZT® eines der 8 Meta-Prinzipien der Resilienz. Sie beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Belastungen, Ausfälle oder Störungen so auszugleichen, dass die grundlegende Funktionsfähigkeit erhalten bleibt.
Kompensation zeigt sich immer dann, wenn ein System Alternativen entwickeln, Aufgaben neu verteilen, Schwächen abfedern oder kurzfristige Verluste überbrücken kann. Resiliente Systeme verfügen über Puffer, Ausweichmöglichkeiten und adaptive Spielräume.
Im RZT® ist Kompensation eng mit Ressourcen, Kommunikation und Selbstorganisation verbunden. Kompensation bedeutet nicht, Defizite dauerhaft zu überdecken, sondern auf Störungen so zu reagieren, dass Entwicklung weiterhin möglich bleibt.
Siehe auch
- 👉 Bambus-Prinzip
- 👉 Agilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Stabilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Ressourcen (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Kommunikation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Antizipation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Diversität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Selbstorganisation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Organisationale Resilienz
- 👉 Meta-Prinzipien der Resilienz

Weiterführende Literatur
- Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Organisationale Resilienz
- Holling, C. S.: Resilience and Stability of Ecological Systems
- Amann, Ella Gabriele: Future Skills NOW – Kompetenzentwicklung für eine dynamische Welt
- Amann, Ella Gabriele: Micro-Inputs Resilienz – Modelle und Interventionen zur Resilienzförderung




