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Während Resilienz häufig als individuelle Kompetenz verstanden wird, zeigt die Forschung, dass persönliche Widerstandskraft stark von sozialen, wirtschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen abhängt. Faktoren wie Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Arbeitsbedingungen oder gesellschaftliche Teilhabe beeinflussen maßgeblich, wie Menschen mit Krisen und Belastungen umgehen können.

Resilienz kann daher nicht allein als individuelle Leistung betrachtet werden. Sie ist auch eine Frage gesellschaftlicher Verantwortung.

Gesellschaftliche Verantwortung für Resilienz bedeutet unter anderem:

  • gesunde und entwicklungsförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen
  • Bildung und Kompetenzentwicklung zu ermöglichen
  • soziale Unterstützungssysteme zu stärken
  • gesellschaftliche Teilhabe und Vertrauen zu fördern
  • nachhaltige und zukunftsfähige Strukturen zu entwickeln

Im Kontext von Organisationen betrifft diese Verantwortung insbesondere Führung, Organisationskultur und Arbeitsgestaltung. Auf gesellschaftlicher Ebene betrifft sie politische Entscheidungen, institutionelle Strukturen und öffentliche Infrastruktur.

Im Verständnis des Resilienz-Zirkel-Trainings (RZT®) entsteht nachhaltige Resilienz immer im Zusammenspiel von individueller Kompetenzentwicklung und verantwortungsvoller Systemgestaltung.

Resilienz als gesellschaftliche Verantwortung bedeutet daher, Bedingungen zu schaffen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation, Kooperation und Entwicklung entfalten können.

Siehe auch

Vertiefung:

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