Ressourcen sind im RZT® eines der 8 Meta-Prinzipien der Resilienz. Sie bezeichnen die systemerhaltenen inneren und äußeren Mittel, auf die Menschen und Systeme in Belastungssituationen zurückgreifen können, um handlungsfähig zu bleiben.
Dazu gehören unter anderem:
- persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen
- soziale Unterstützung
- Zeit, Energie und Aufmerksamkeit
- materielle und strukturelle Mittel
- Wissen, Erfahrung und Handlungsspielräume
Im RZT® werden Ressourcen nicht nur als vorhandene Reserven verstanden, sondern auch als etwas, das bewusst wahrgenommen, gepflegt, aktiviert und erweitert werden kann. Resiliente Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Ressourcenzugang nicht erst in der Krise entdecken, sondern Ressourcen vorausschauend aufbauen und im Alltag kultivieren.
Siehe auch
- 👉 Bambus-Prinzip
- 👉 Agilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Stabilität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Kompensation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Kommunikation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Antizipation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Diversität (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Selbstorganisation (RZT® Meta-Prinzip)
- 👉 Organisationale Resilienz
- 👉 Meta-Prinzipien der Resilienz

Weiterführende Literatur
- Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Organisationale Resilienz
- Holling, C. S.: Resilience and Stability of Ecological Systems
- Amann, Ella Gabriele: Future Skills NOW – Kompetenzentwicklung für eine dynamische Welt
- Amann, Ella Gabriele: Micro-Inputs Resilienz – Modelle und Interventionen zur Resilienzförderung




